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1. Das Orakel von Berlin - Kurzfassung -

2. Das Orakel von Berlin - Langfassung -

4. Der Mehringplatz

5. Das I Ging im Orakel von Berlin

8. Der Visionr

9. Projektberater

 

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1. Das Orakel von Berlin - Kurzfassung –

Das Orakel von Berlin – ein städtebauliches Kunstprojekt auf dem historisch bedeutsamen Mehringplatz am Anfang der Friedrichstraße in Berlin.

Ausgehend von der Geschichte und den sozialen und städtebaulichen Gegebenheiten des Platzes entwickelte der Künstler Bonger Voges das Konzept eines Gesamtkunstwerkes.
Dieses begehbare stadträumliche Kunsterlebnis schafft Inspiration und Lebensfreude. Das Orakel von Berlin wird eine Oase zum Verweilen und Nachdenken im Großstadttrubel.

Ein 240 Meter langer und 30 cm hoher Farbkreis umringt im Durchmesser von ca.
100 m den Mehringplatz. In der Öffentlichkeit des Platzes stellt der Besucher "dem Orakel" eine Frage und erhält darauf, geleitet von seiner Farbwahl, eine ganz persönliche Antwort aus dem altchinesischen Buch der Wandlungen, "I Ging".
Die Weisheiten des I Ging bieten Hilfestellung, um persönliche Antworten spielerisch zu erarbeiten.

In der Ausstellung PLATZ DER IDEEN in der Friedrichstraße 4 kann man Das Orakel von Berlin jetzt schon kennen lernen.

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2. Das Orakel von Berlin - Langfassung –

1600 Jahre nach Delphi entsteht in der Mitte Berlins das weltweit erste Orakel der Neuzeit.

Das Orakel von Berlin verfolgt die Aufwertung der südlichen Friedrichstadt, insbesondere die künstlerische Umgestaltung des Anfangs der Friedrichstrasse am Mehringplatz in Berlin.

Ziel ist es, einen Ort des individuellen Erlebnisses mit internationaler Ausstrahlung zu schaffen – ein begehbares Gesamtkunstwerk, das unter Betonung der kulturellen Eigenart spielerisch zur Kommunikation über gemeinsame Werte und Visionen anregt - ein Ort zum Verweilen, Entspannen und Nachdenken.

Während der Mehringplatz noch vor 60 Jahren (damals Belle-Alliance-Platz) in einem Atemzug mit dem Pariser und dem Leipziger Platz genannt wurde, fiel er durch die Nähe zur Berliner Mauer in die Bedeutungslosigkeit. Nach dem Fall der Mauer hat er nun wieder als Tor zur Friedrichstrasse an Gewicht gewonnen.

Das Konzept der Installation berücksichtigt die neu entstandene Verteilerfunktion des Platzes, u.a. zu wichtigen kulturellen Einrichtungen wie z.B.: Jüdisches Museum, Berlinische Galerie, Gedenkbibliothek, Hebbel Theater Hau1, Willy-Brandt-Haus, Kirche Zum Heiligen Kreuz.

Das Orakel von Berlin basiert auf zwei Welttraditionen:
Zum Einen bezieht es sich auf die große europäische Tradition des Orakels von Delphi, zum Anderen auf das älteste Buch über die Kunst der Kommunikation das „Buch der Wandlungen, I Ging" des Konfuzius - eine der kulturellen Wurzeln Asiens. In der Verbindung dieser Traditionen schlägt Das Orakel von Berlin eine globale, kulturelle Brücke von Ost nach West, von Asien nach Europa.

Das Orakel von Berlin regt an, sich Antworten auf persönliche Fragen spielerisch zu erarbeiten.

„Stellen Sie sich eine Frage, die Sie nicht mit Ja oder Nein beantworten können!
Begeben Sie sich zu der Farbe, die Sie in diesem Moment am meisten anspricht.
2500 Jahre Weisheit geben Antwort auf Ihre Fragen.“

So lautet die Aufforderung, die den Besucher in verschiedenen Sprachen auf den im Boden eingelassenen 1qm großen "Erläuterungstafeln" in den Eingangsbereichen des Mehringplatzes empfangen wird (Hallesches Tor/Mehringplatz und Fußgängerzone der Friedrichstrasse).

Ein Farbkreis aus 64 "Farbtafeln" umspannt den Platz mit einem Durchmesser von ca. 100 m, sodass der Besucher aus der Platzmitte heraus eine Farbwahl treffen kann. Die Farben spiegeln die Vielfalt aller Kulturen und ihrer Menschen wider und symbolisieren so ein harmonisches Ganzes aus jeweils unterschiedlichen Teilen.

Bei der gewählten Farbe findet der Besucher eine "Antworttafel", mit Texten aus dem I Ging, welche Inspiration, Rat oder Antwort bieten.

Um den auf der Platzmitte stehenden historischen Brunnen soll im Boden ein "Wegweiserring" eingebracht werden. Dieser dient dem Besucher zur Orientierung. Der "Wegweiserring" nennt die Namen der umliegenden kulturellen Einrichtungen, die Namen wichtiger Orte mit Entfernungsangabe sowie die Hauptsponsoren der Installation.

Der gemeinnützige Verein "Kunstwelt e.V. Berlin" arbeitet seit 1996 an der Realisierung des Projektes, welches von einem Team internationaler Künstler, Architekten und Designer gestaltet wird.

Die Ausstellung PLATZ DER IDEEN in der Friedrichstraße 4, erklärt anschaulich das städtebauliche Kunstprojekt. In den Räumen direkt am Mehringplatz lernt der Besucher sowohl die historische Entwicklung des Platzes als auch die konzeptionelle und räumliche Gestaltung der Kunstinstallation kennen.

Nähere Informationen zum Kunstprojekt finden Sie in der Ausstellung:
PLATZ DER IDEEN – Friedrichstraße 4 – 10969 Berlin
Tel. 030/252 904-677 Fax: 030/252 94-688
info (at) PlatzderIdeen.de
U1/ U6 Hallesches Tor
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 11:00 – 17:00 Uhr oder nach Vereinbarung. Eintritt frei. Führungen auf Anfrage.

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4. Der Mehringplatz


Auf dem Mehringplatz, am Anfang der geschäftigen Friedrichstraße, entsteht das städtebauliche Kunstprojekt Das Orakel von Berlin – Europas Orakel der Neuzeit. Hier soll nach den Plänen des Künstlers Bonger Voges die Vision, einen Ort der Kommunikation, der Weisheit und der Ruhe zu schaffen, realisiert werden. Und dies an einem historisch wichtigen, lange unbeachteten Platz im Zentrum Berlins.

Der heutige Mehringplatz, ehemals Belle-Alliance-Platz, hat viel von seiner ursprünglichen Attraktivität verloren. Noch vor 60 Jahren nannte man ihn in einem Atemzug mit dem Pariser Platz am Brandenburger Tor oder dem Leipziger Platz und Potsdamer Platz. Zentralität und großzügige Parkanlagen, der malerische Rahmen stattlicher Altbauten, machten den Belle-Alliance-Platz zu einem der lebendigsten und schönsten Plätze Berlins.

Nur Cantians und Rauchs "Friedenssäule" - Irene - von 1843 sowie die Skulpturen "Der Friede"(A.Wolff) und "Klio"(Hartzer) sind einsames Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Völlig zerstört durch den 2. Weltkrieg, wurde der Mehringplatz 1959 von Hans Scharoun in seiner ursprünglichen Kreisform wieder aufgebaut. Werner Düttmann vollendete nach Scharouns Tod die Idee von zeitgemäßem Wohnen und Arbeiten. Doch die Nähe zur Berliner Mauer veränderte schlagartig die Zentralität und geplante Modernität des Platzes. Als äußerstes westliches Randgebiet geriet das Gebiet zunehmend in Vergessenheit.

Obwohl nach der Wende längst wieder zentral gelegen, hat der Mehringplatz noch nicht Anschluss an seine ursprüngliche Bedeutung und seine neuen Funktion gefunden. Er wird im wahrsten Sinne des Wortes "übergangen" - überquert, um zu den rundherum angesiedelten Museen, Theatern, Bibliotheken und Galerien zu gelangen.

Seit 2012 ist der Mehringplatz Sanierungsgebiet. Anwohner und Touristen, welche das Gebiet zunehmend entdecken, können auf deutliche Verbesserungen hoffen.

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5. Das I Ging im Orakel von Berlin

Das „Buch der Wandlungen, I Ging“ gibt die Antworten im Spiel Das Orakel von Berlin. Mit ihm kann der Besucher Antworten auf persönliche Fragen spielerisch erarbeiten.
Das I Ging hat in der Installation die Funktion des "Hinterfragens" oder der "Schärfung der persönlichen Fragestellung". Es gibt dem Besucher Antwort auf seine Frage, Rat oder Inspiration.

Im Konzept des I Ging ist eine Aufforderung zum Nachdenken enthalten – so lädt Das Orakel von Berlin zum Verweilen, Ausruhen, Spielen und Reflektieren ein.
Diese "Wendung nach Innen" wird ebenfalls durch die moderne Architektur des Mehringplatzes verstärkt.
Das I Ging ist das älteste Buch über Kommunikation und Weisheit, dt.: "Buch der Wandlungen". In China war es Basis zweier großer, traditioneller Schulen, bekannt als Taoismus und Konfuzianismus. Ferner bildete es die Grundlage aller chinesischen Wissenschaften und Künste, einschließlich der Medizin.
In seinen Anfängen war das I Ging noch kein Buch, sondern ein numerisches System, angeordnet in 64 Zeichen aus je sechs Linien, (Hexagramme). Diese Hexagramme sind wiederum in acht Hauptgruppen (Trigramme) gegliedert.
Die Geometrie des Mehringplatzes entspricht genau dieser Arithmetik des I Ging und schlägt hier ganz natürlich eine Brücke von West nach Ost; von westlicher Architektur zu asiatischer Weisheit.
Jedes der Hexagramme spiegelt einen bestimmten Aspekt der Wirklichkeit wider und ist Ausdruck der Interaktion zwischen Himmel und Erde. Aus der Beobachtung dieses kosmischen Zusammenspiels wurden die Texte abgeleitet, die jedes Hexagramm begleiten.
Niedergeschrieben wurde das I Ging schon im frühen 11. Jhdt. v. Chr. Der Evangelisch Protestantische Missionarsverein Berlin gab dem Theologen Richard Wilhelm 1899 den Auftrag, die chinesischen Schriften zu übersetzen. Durch diese Übersetzung wurde das Buch erstmalig einer breiten, westlichen Öffentlichkeit zugänglich.

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8. Der Visionär

Der Künstler Bonger Voges ist Initiator des Projektes Das Orakel von Berlin.

Geboren in Einbeck/Niedersachsen studierte Voges klassischen akademischen Tanz und moderne Tanztechniken in den USA, Holland und Deutschland. In den Achtzigern war er durch das „Theater Negerhalle“ Mitbegründer der deutschen Hallenkultur. Als künstlerischer Leiter und Veranstalter verschiedener Festivals wurde Voges u.a. bekannt mit: dem "Festival der Sinne", "Die Macht der Nacht" (Co-Veranstalter) und "Fetisch und Kult" (München). Er gastierte mit seinen Inszenierungen auf zahlreichen internationalen Festivals, wie: "Steirischer Herbst" (Graz), "Festival International la dance, Centre Pompidou" (Paris), "Internationales Theatertreffen Laibach", "documenta 8" (Kassel), "Internationales Sommertheater Kampnagel" (Hamburg).

Als Voges 1995 im Rahmen eines Festivals Berlin besuchte, wurde er auf den Mehringplatz aufmerksam. Er war bestürzt über den verwahrlosten und tristen Zustand des Platzes und begann sich beim wiederholten Überqueren mit ihm zu beschäftigen. Bonger Voges suchte eine Möglichkeit, das positive Potenzial des Platzes durch ein künstlerisches Projekt umzusetzen. Gleichermaßen inspiriert von der historischen Bedeutung des ehemaligen Belle-Alliance-Platzes und der Scharoun’schen und Düttmann’schen Architektur, entwickelte er eine ästhetische Idee zu dessen Aufwertung.

Voges Idee ist es, einen Ort zu schaffen "der spricht", mit dem man kommunizieren kann, der sich sinnlich und spielerisch präsentiert. Er beschäftigte sich mit der Architektur und Geschichte der südlichen Friedrichstadt, besonders mit der Kunst der 70iger Jahre, der Entstehungszeit des modernen Mehringplatzes, als auch mit dem Leben auf dem Platz.

Das chinesische „Buch der Wandlungen, I Ging“ wurde der Schlüssel für die Kommunikationsidee.

Ein Projekt, in dem Inspiration, spielerische Hilfestellung auf Fragen und Weltoffenheit ein große Rolle spielen sollten.

So entwickelte Voges die Konzeption zum städtebaulichen Kunstprojekt Das Orakel von Berlin, einem Ort der Reflexion, der Weisheit, des Spiels und der Ruhe - inmitten von Berlin.

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9. Projektberater

Stadtplanung / Visualisierung: Prof. Dr. Wienands, München
Architekten Zisu und Holze, München
Dipl. Ing. Rainer Wilkens, Berlin
Architekten: Kauschke und Partner, Berlin
Lützow 7, Berlin
Statik / Technische Beratung: pba peter brett associates, Potsdam
Richter und Partner, Berlin
BeSB GmbH, Berlin
I Ging: Hanna Moog, USA
Dr. med. Gerd Mayer, München
Shan Zeng, Vorstand Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Kulturbegegnung e.V., Berlin
Prof. Dr. Dr. Chung Ying Cheng, Präsident Verein für internationale I Ging-Forschung, USA
Carol K. Antony, USA
Feng Shui: Großmeister Prof. Dr. Lin Yun Thomas, USA
Bildgestaltung: Helge Leiberg, Berlin
Kalligraphie: Chungliang Al Huang, New York, USA
Grafik: Design Hotels Berlin
Typographie: Prof. Kurt Weidemann, Stuttgart
Farbberatung: Prof. Dr. Dr. Bost, Trier und Frankfurt/Main
Dipl.-Psych. Klausbernd Vollmar, London
Andre Kazenwadel, Berlin
Prof. Dr. Palm, Präsident des Farbzentrum Berlin
Prof. Dr. Max Lüscher, Bern Schweiz
Idee und Konzeption: Bonger Voges, Berlin
Projektleitung: Bonger Voges, Berlin
Jur. Kristijana Penava, Berlin
Produktion: Kunstwelt e.V. Berlin

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